Ackerbericht

von Anna-Lena Strobel

Zu Beginn dieses Jahres konnten wir uns über eine positive Zusage der Gemüse Ackerdemie und unserem Sponsor der AOK erfreuen und voller Energie und Motivation das Thema „Nachhaltigkeit im Schulalltag“ in Angriff nehmen.

Die Gemüse Ackerdemie betreut mehr als 6510 Lernorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und nun auch uns, die Kerschensteiner Grund- und Mittelschule. Ziel dieses Projektes soll es sein, dass Bewusstsein von Natur und die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Schülern sowie allen Beteiligten zu stärken.

Zum Glück konnten wir noch vor Corona und dem damit verbundenen Lock down, mit den damaligen 5. Klassen, mit den Ackervorbereitungen starten.

Zunächst musste ein Teil der Wiese weichen, umgegraben und von sämtlichen Unkräutern befreit, Steine gesetzt und Muttererde aufgefüllt werden. Es war berührend mit welcher Leidenschaft die Schüler und Schülerinnen sich dem Projekt öffneten und ohne Hemmungen in der Erde gruben. Begleitend zu den Ackeraktivitäten besprachen wir innerhalb des Unterrichtes vieles, was man als Ackerprofi so wissen sollte. Und dann kam der Lock down.

Per Bildmaterial versuchten wir die beteiligten Schüler kontinuierlich über die Fortschritte, Bepflanzung und Ernte auf dem Laufenden zu halten. Als die Schule wieder geöffnet hatte war die Freude seitens der Schüler und Schülerinnen groß. So viel war in der Zeit passiert, so viele kleine Naturwunder zu bestaunen. Endlich durfte wieder „geackert“ werden.

Um die wundervolle Entwicklung unseres Kerschensteinackers zu feiern und unseren ganz persönlichen Beitrag zu nachhaltigem Handeln in Augsburg auch ein Stück weit nach außen zu tragen gingen wir Anfang Oktober in die Planung eines kleinen Erntedankfestes, bei welchem uns sogar die Augsburger Allgemeine besuchte, Schüler und alle Beteiligten interviewt wurden und am 21. Oktober ein Artikel erschien.

Wir freuen uns auf viele Jahre und viele aktive Momente auf unserem Kerschiacker.